Schnipsel & Streusel

Plädoyer für die Cloud

Foto einer Kuckucksuhr mit Hirschgeweih oben drauf.

Ja, ich nutze eine Cloud. Und ich habe mich nach vielem Ausprobieren für die Dropbox entschieden. Automatisch und in Echtzeit aktualisiert das dazugehörige Programm meine Daten in der Cloud. So habe ich immer den aktuellsten Stand in Kopie in der Cloud.

Dropbox speichert seine Daten in Amerika, und unterliegt somit amerikanischem Recht. Das heißt aber nicht automatisch, dass Cloudlösungen in Europa besser und sicherer sind. Sensible Daten gehören für mich in keine Cloud!
Aber ich habe kein Problem damit, wenn der amerikanische Sicherheitsdienst wissen möchte wie mein aktuell zu gestaltender Flyer aussehen wird. Damit kann ich leben. Solche Sachen lade ich bedenkenlos in die Cloud.

Unsere Hardware (Computer, Handys, Tablets, ext. Festplatten, USB-Sticks, CD/DVD) ist vergänglich. Wieviele Computer schon auf meinem Schreibtisch standen, habe ich inzwischen vergessen, aber es waren einige. Natürlich sollte man regelmäßig Backups machen von seinen Daten.
MACHEN WIR JA AUCH IMMER.

Tatsächlich habe ich sensible Daten auch in gedruckter Form in einem Ordner abgeheftet. Im Falle eines Brandes nützt mir das natürlich auch nichts. Was also kann man tun?

Verschiedene Wege gehen

  • Sensible Daten, wie Kundendaten, Backups von Büro-/Verwaltungssoftware o.ä., wöchentlich auf CD/DVD brennen;
  • wenigstens einmal im Monat alle wichtigen Ordner ebenfalls auf ext. Speichermedien brennen/kopieren;
  • Kopien der Datensicherungen anlegen und nach Möglichkeit an einem andern Ort lagern (für den Brandfall/Hochwasser);
  • die Cloud für entsprechend “unsensible” Daten nutzen;
  • größere Firmen arbeiten mit Spiegelungen auf eigenen Servern;