Marketing

Das Ende des Handels …

Fotos von selbstgemachten Umhängetaschen in bunten Farben mit Erdbeeren und Blumen.

… prognostizieren sog. Experten. Kleine Onlineshops rentieren sich nicht. Und auch der stationäre Handel geht dem Ende zu. Jochen G. Fuchs fragt sich im t3n, ob es wirklich keine Rettung mehr gibt ». Und ich?

Das Erlebnis einkaufen zu gehen ist nach wie vor für viele Menschen ein großes Bedürfnis. Warum sonst gibt es ganze “Einkaufsstädte” oder riesige Einkaufszentren vor den Toren der Stadt? Die Auswahl scheint jedenfalls riesig zu sein, und für die schnelle Befriedigung reicht es auf jeden Fall. Individualität? Fehlanzeige!

Auf der Suche nach sich selbst

Aber ich erlebe auch einen anderen Trend: Die Suche nach sich selbst, und die Sehnsucht der Menschen nach einer gesunden Umwelt — verbunden mit der Technologie des 21. Jahrhunderts. Und da ist die Vielfalt im Internet unendlich. Weltweit gibt es kreative Menschen, die ihre Produkte über ihre kleinen Onlineshops verkaufen. Oftmals sind diese Produkte einmalig, und entsprechen den Ansprüchen an eine gesunde Umwelt mehr als alle Versprechen einiger großer Hersteller.

Kreativ-Märkte boomen! Hunderte Menschen sind unterwegs auf diesen Märkten, und auf der Suche nach dem, was ihr anders-sein ausdrücken kann. Und auch im Musikbusiness kaufen sich immer mehr Menschen ihre Musik bei den Künstlern direkt — fernab aller vermeintlichen Hitlisten.

Eine Renessaince erleben Bauernhof-Läden. Alles Regionale und Saisonale steht hoch im Kurs. Die Auswahl ist vielfältig wie nie. Es gibt nicht nur den einen Apfel oder die eine Kartoffelsorte. Es gibt sogar mehligkochende Kartoffeln, die seit Jahren aus den Supermärkten verschwunden sind. Hier ist alles echt! Natürlich gibt es auch Fleisch- und Wurstwaren, Käse und Süßigkeiten. Kooperationen mit anderen Bauern/Herstellern machen es möglich.

Die Sehnsucht nach einer gesunden Umwelt und einem menschlichen Miteinander, und die Tatsache, dass ich als Einzelner was ändern kann, ist meine Motivation. Wir sind Individuen, und das mehr denn je. Und das beeinflusst und prägt unser Konsumverhalten. Es ist uns heute nicht mehr so wichtig ein bestimmtes Auto vor der Tür zu haben. Nein, wir wollen echtes Leben.

Welche Schlüsse ich als Einzelhändler daraus ziehen kann?

Wir kaufen heute bewußter ein. In einen kleinen Laden zu gehen ist an sich nicht spannend. Was bringt mich als Kunde also in den Laden? Vielleicht werde ich überrascht von einer Information im Schaufenster? Oder  ich lese im Internet, dass es eine Kooperation zwischen Einzelhändlern und Kreativen in meiner Stadt gibt? Oder, es findet etwas statt, was ich überhaupt nicht erwartet hätte.
Bietet Eure Marken an, aber schaut Euch in Eurer Umgebung um. Wo sind die Kreativen mit ihren Produkten? Erweitert Euer Sortiment! Überrascht Eure Kunden! Nutzt die neuen Medien — TÄGLICH! Was geht ab? Angebote, Vorträge mit Künstlern …

Seid anders! Macht Euren Laden und Euch interessant! Ansonsten könnt Ihr einpacken!

Und an alle Händler bei denen man immer noch nicht mit Karte zahlen kann … Auf-Nimmer-Wiedersehen!!!

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